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Gott im Grundgesetz

Mündige Bürger verlangen Änderung
 
 Abgeordnete von SPD und Grünen haben sich gegen den Bezug auf Gott im Grundgesetz gewandt

Der Bezug auf Gott in der Präambel sei "nicht angemessen und heuchlerisch", sagte die Bundestagsabgeordnete Monika Griefahn (SPD) in der Zeitung "Welt am Sonntag". Auch ohne Gottesbezug leite die Verfassung zum Handeln im Sinne der Gemeinschaft an. Ihr Parteifreund Eckhardt Barthel erklärte: "Der Gottesbezug sollte nicht in einer Verfassung stehen, die für alle Bürger geschrieben wurde." Der Rechtspolitische Sprecher der Grünen, Volker Beck, bezeichnete die Nennung Gottes als "nicht zeitgemäß", eine Änderung stehe allerdings nicht auf der Tagesordnung. (Kristall 1/00)

Volksabstimmung als Antwort auf Spendenskandal

Wenige Spitzenpolitiker und geheime Spender untergraben das Vertrauen in die Demokratie. Wir dürfen nicht zusehen, wie Politiker die Gesetze brechen. Wir dürfen nicht riskieren, daß sich die Menschen von der Demokratie abwenden. Volksabstimmungen sind die richtige Antwort auf den Spendenskandal. Sie beheben die Mißstände unserer Demokratie: Parteien brauchen Kontrolle! Wichtige Reformen könnten vom Volk beschlossen werden: Ein neues Parteiengesetz, begrenzte Amtszeiten oder die Trennung von Amt und Mandat. Bürger- statt Lobbymacht! Wenige Politiker sind leichter zu beeinflussen als ein Volk. Wider die Parteienverdrossenheit! Wer mitreden kann, wendet sich nicht ab. Volksentscheide stärken das Vertrauen der Menschen in die Demokratie! Die Skandale zwingen die Parteien zum Umdenken. Vertreter aller Parteien denken in diesen Tagen öffentlich über die Einführung von Volksabstimmungen nach. Das ist ein erster Schritt. (Mehr Demokratie e.V.)

Eine erneuerte ethische Orientierung ist Voraussetzung für nachhaltige Verbesserungen

Der Spendenskandal ist nur ein äußeres Zeichen für eine bereits seit langer Zeit bestehende grundlegende Krise unserer Gesellschaft: für den Mangel an einer tragfähigen ethischen Orientierung. Es sind nicht Parteien, Gesetze oder die sie vertretenden bzw. ausführenden Menschen an sich, die mangelhaft sind. Es sind die bisher maßgebenden ethischen Orientierungen, welche die Menschen eher behindern als fördern, ganzheitlich und wahrhaftig zu denken und zu handeln. Wem bereits als Kind beigebracht wurde, Realitäten vom Gefühl abzuspalten und zu verdrängen, Unglaubhaftes für wahr zu halten und nicht infrage zu stellen, und wer dann als Erwachsener in sonntäglichen Ritualen das Akzeptieren von Unwahrhaftigkeiten auch noch übt und mit dem Amtseid öffentlich bekundet, bei dem kann diese - im Unterbewußtsein verankerte - Gewohnheit dann auch im Alltag sehr leicht wirksam werden. Ist doch inzwischen bekannt, das selbst die sachlichsten Entscheidungen letztlich vom Gefühl bestimmt werden, das wiederum von der verinnerlichten ethischen Einstellung abhängt.

Es fehlt an einem Menschenbild, das an verantwortlicher Menschlichkeit orientiert anstatt an einer beliebig interpretierbaren imaginären Autorität. In der Präambel zum Grundgesetz könnte es heißen "Im Bewußtsein seiner Verantwortung vor Mensch und Natur und den unveräußerlichen ethischen Grundwerten..." (Humanistische AKTION)

 

... Niemand vermag grausamer zu sein als jene, die im Namen der Wahrheit handeln. ... Nicht nur Gott, auch der Glaube an sich ist unbeweisbar. Nicht einmal der Papst kann beweisen, daß er glaubt, woran zu glauben er vorgibt. Darum gibt es für mich nichts Unanständigeres als christliche Parteien: Mit dem, was man nicht beweisen kann, daß man es ist, darf nicht politisch operiert werden. ...

Friedrich Dürrenmatt, Schriftsteller

 

Zitate zum Gottes-Begriff - von 36 verschiedenen, mehr oder weniger bekannten Persönlichkeiten für die Gemeinsame Verfassungskommission des Deutschen Bundestages und des Bundesrates aus Anlaß der Diskussion um den Gottesbegriff in der Präambel des Grundgesetzes der BRD.

"...so wahr mir Gott helfe!" - Antworten von 30 Spitzen-Politikern auf eine Umfrage nach ihrer persönlichen Auslegung dieses religiösen Zusatzes zur Eides-Formel, Zitate von Erich Fromm als Kontext sowie der Entwurf zu einer neuen Eidesformel.
 


 

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Ich bin für ein Grundgesetz ohne Gottesbegriff und will mich
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Wir sind für ein Grundgesetz ohne Gottesbegriff und wollen uns an einer entsprechenden Petition beteiligen
 

  1. Arendt, Siegfried <siegfried-de(at)web.de>

  2. Barthel, Eckhardt

  3. Beck, Volker

  4. Gerloff, Frank <frank(at)raiwie.de>

  5. Griefahn, Monika

  6. Fischer, Dr.med. Wolfgang <global(at)uumail.de>

  7. Kotulla, Thorsten <sunreign(at)gmx.de>

  8. Kuhr, Rudolf <humanist.aktion(at)t-online.de>

  9. Mesmer, Hugo T.

  10. Pirntke, Gunter <Pirntkegunter(at)aol.com>

  11. Rieser, Priv.-Doz. Dr.-Ing. Armin <rieser(at)hotmail.com>

  12. Risek Stefan <riste(at)netway.at>

  13. Rotermund, Achim <rotermund(at)ifeho.de>

  14. Schreiner, Patrick <pschreiner(at)gmx.de>

  15. Wiesner, Hardy <H.Wiesner(at)T-Online.de>

  16. hier könnte demnächst Ihr Name stehen



 
Humanistische AKTION

3/2000
 
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und Belegexemplar erwünscht. Kürzungen und Änderungen nach Absprache möglich.

 
 


 
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Aktualisiert am 22.09.04